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Forumeintrag-Eintrag [forum 136420] | | Region: Niederrhein
Allgemein > Heizung/Heizen

Schwerkraftheizung

Hallo "letzte Rettung",

den ganzen Winter über heizen/backen/kochen wir bereits mit einem Rayburn - Holzofen. Er hat einen Warmwasser-Boiler, den man an eine Heizung anschließen kann. Laut Hersteller bis zu 6kW. Ich möchte an diesen gerne ein Schwerkraftheizung anbauen. Der Boiler ist noch dicht. Ich könnte ein ca 7 m langes Steig-/Fallrohr anbringen. Im ersten Stockwerk dann zwei Heizkörper (mit großen Durchmessern) anschliessen. Alles natürlich ohne Pumpen oder Regler. Nur durch die Schwerkraft. Vor- und Nachteile sind mir bekannt. Spätestens beim näxsten Stromausfall überwiegen die Vorteile bei weitem...
Meine Frage: die Berechnung der Rohrdurchmesser ist nicht einfach. Kann mir jemand berichten, ob ich wohl einfach ein 28mm Kupferrohr dafür verwenden kann? Die Stahlrohre, die am Boiler angeschweisst sind, sind auch 28mm. Nur Kupfer lässt sich leichter verarbeiten. Hab ich dann ein galvanisches Problem? Ich finde keine guten Zeichnungen - kann mir jemand ein Lehrbuch nennen, in dem eine gute brauchbare Zeichung vorhanden ist? Eventuell auch Rechenbeispiele dazu? Oder kennt jemand vielleicht sogar einen Heizungsbauer in NRW, der sowas noch kann?
Vielen Dank!
Wo der HERR nicht das Haus baut...
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Dlvw | 07.02.10 | 303x abgerufen | [ Antwort schreiben ]
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass alle Antworten als freie Meinungsäußerungen und nicht als Beratung angesehen werden müssen. Weitere Informationen: Forumsregeln / Haftungsausschluss

Moin,

bei Haustechnikdialog.de findest du bestimmt mehr Spezis.....

Viel Erfolg, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Boris Webler | 07.02.10

Link

WErde da mal ausführlicher stöbern!
Danke für den Tip!
Wo der HERR nicht das Haus baut...
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Dlvw | 08.02.10

Schwerkraftheizung

Hallo,

mein alter Volger schreibt dazu:
"Die Rohrnetzberechnung ist besonders umständlich und zeitraubend".
Sie sollten daher nicht auf Hilfe aus dem Internet warten sondern vielleicht doch eine Pumpenheizung einbauen.
Falls nicht: wählen Sie die Heizkörper vom Erzeuger bis zum Ende der Strecke immer größer, weil sonst der letzte nichts mehr leisten wird.
Vermeiden Sie 90 Grad -Bögen, wählen Sie eine einfache Streckenführung.
Vergessen Sie das hochliegende Ausgleichsgefäß und die "Dröppelleitung" nicht.
Hier gibt es ein berechnungsbeispiel einer "einfachen" Anlage : http://www.olaf-naumann.de/Schwerkraftheizung.html

Grüße vom Niederrhein
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Premium-Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil, Homepage)
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 08.02.10

Das war ein Reisenschritt...

...weiter! Vielen Dank!
Die Zeichnung ist schon vielsagend. Die Anlage bei mir wäre sehr klein, also bei 3,5m zwei Heizungen, dann auf dem Söller (7m) das Ausgleichsgefäß und der "Überlauf". Sonst nix. Wenn das dann funktioniert, wäre ich versucht, noch einen Heizkörper auf der selben Ebene wie den Ofen zu setzen (Zimmer nebenan), auch wenn das heikel wird.

Ich bin versucht, den Überlauf durch den Schornstein auf das Dach abzuleiten, dann hab ich auch kein Problem mit dem Dampf direkt unter der Dampfsperre auf´m Söller.

Ist in dem von Ihnen genannten Buch auch eine detailliertere Zeichnung zu den Rohren, dem Anschluss des Ausgleichsgefäßes etc? Dann versuche ich das Werk mal auszuleihen.
Vielen Dank!
Gruß aus´m tiefen Westen...
Wo der HERR nicht das Haus baut...
Mitglied der Fachwerk.de Community (Profil)
Dlvw | 08.02.10
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